Die Originalzeichnung befindet sich heute im Besitz der Albertina in Wien, einer beeindruckenden Institution, die auch Skizzen anderer bemerkenswerter niederländischer oder niederländischer Künstler wie Rembrandt, Jan van Eyck und Vermeer aufbewahrt. Die in dieser Handstudie gefundenen Details tragen dazu bei, dies als eines der beeindruckendsten Kunstwerke von Dürer innerhalb dieser Disziplin zu bezeichnen, obwohl heute leider nur begrenzte Informationen darüber verfügbar sind.

Es gibt viele Elemente in diesem Kunstwerk, die uns an Durers berühmteste Zeichnung mit dem Titel Betende Hände erinnern. Von der Wahl des Inhalts, der sich ausschließlich auf ein Element des menschlichen Körpers konzentriert, bis hin zu den verwendeten Werkzeugen und Techniken, würde selbst der oberflächlichste Beobachter schließen können, dass beide vom selben Künstler stammen. Die Verwendung der Bibel in dieser Zeichnung ermöglicht ein kontrastierendes Element sowie ein Potential für Symbolik, sobald der Inhalt für ein zukünftiges Gemälde oder eine Gravur erweitert wurde.

Das Zeichnen wurde während der nördlichen Renaissance nicht als so wichtig angesehen wie heute, was bedeutet, dass viele von Durers Studienstücken nicht erhalten oder gepflegt worden wären, da sie lediglich als unterstützende Artikel für andere, größere Gemälde oder Radierungen angesehen wurden. Vielleicht wollten diese Künstler nicht, dass andere ihre Produktionsmethoden sehen, und taten fast so, als ob alles natürlich und von künstlerischem Genie käme.