Nachtfenster: Einführung
Drei Fenster leuchten in einer dunklen, geschwungenen Fassade. Aus der Öffnung links bauscht sich ein heller Vorhang, während das mittlere Fenster einen Teil einer Frau zeigt, die sich im Zimmer vorbeugt. Weiter rechts erscheinen warme rote und orangefarbene Partien. Edward Hoppers Nachtfenster lässt uns in einen häuslichen Raum sehen, wobei das Gebäude diesen Blick immer wieder unterbricht.
Das 1928 gemalte Ölbild auf Leinwand gehört dem Museum of Modern Art, Zugangsnummer 248.1940, Schenkung von John Hay Whitney. Es misst 73,7 × 86,4 cm. [1] Der Betrachter befindet sich draußen, nah genug, um ein privates Inneres zu beobachten, aber ohne den gesamten Raum oder die Tätigkeit der Frau erfassen zu können.
Auf einen Blick
- KünstlerEdward Hopper [1]
- Datum1928 [1]
- TechnikÖl auf Leinwand [1]
- Sammlung / EintragThe Museum of Modern Art [1]
- Zugangsnummer248.1940 [1]
Dieses Werk in Edward Hoppers Laufbahn
American Village
1912Soir Bleu
1914Haus am Bahndamm
1925Automat
1927New York Movie
1939Nighthawks
1942Morgensonne
1952Two Comedians
1966Inhalt
- Drei Öffnungen um eine Ecke
- Die Ecke verändert jede Ansicht
- Eine teilweise vorenthaltene Figur
- Die Körperbeugung und die Grenzen einer Geste
- Der nach außen bewegte Vorhang
- Stoff gibt der Szene eine andere Bewegung
- Der Blick hinüber zu einem oberen Geschoss
- Warme Innenräume und ein kühles Äußeres
- Ein kurzer Einblick bleibt offen
- Sloan setzt einen Beobachter ins Bild
Drei Öffnungen um eine Ecke
Die Fenster bilden eine Folge im oberen Bildbereich. Jedes ist hoch und vergleichsweise schmal, doch ihre wechselnden Winkel machen sie zu unterschiedlichen Formen auf der gemalten Fläche. Gemeinsam beschreiben sie ein Gebäude, das sich von uns wegwendet.
Die mittlere Öffnung ist am frontalsten. Dahinter sehen wir einen grünen Boden, warmtonige Einrichtung und die unvollständige Figur. Ihr heller oberer Bereich bildet ein kräftiges Rechteck vor der dunklen Fassade.
Die linke Öffnung verläuft schräger. Der Fensterflügel kreuzt das Fenster, und der Vorhang drängt über dessen unteren Bereich hinaus. Rechts verengt und dreht sich die verbleibende Öffnung und bietet ein weiteres warmes Fragment des Inneren.
Diese Ansichten lassen einen zusammenhängenden häuslichen Raum vermuten, doch die Wand dazwischen verhindert einen durchgehenden Blick. Wir müssen die Teile gedanklich verbinden. Hopper gibt uns genug wiederkehrendes Licht und wiederkehrende Farbe, um ihre Beziehung zu verstehen, und hält dabei die baulichen Trennungen auffällig.
Das geschwungene Äußere ist ebenso wichtig wie die Fenster selbst. Sein dunkles Mauerwerk umgibt die hellen Rechtecke und führt sie um die Ecke. Eine durchgehende Wand wird zum Instrument, das die innen sichtbaren Informationen voneinander trennt.
Die Ecke verändert jede Ansicht
Die drei Fenster verhalten sich nicht wie drei gleiche Tafeln auf einer ebenen Wand. Sie folgen einer Ecke und wenden das Innere von uns ab, während wir von einer Öffnung zur nächsten gehen. Jedes zeigt eine andere Verbindung aus Wand, Stoff und Beleuchtung. Die wechselnden Winkel machen uns das Gebäudevolumen bewusst, obwohl wir den gesamten Raum nicht rekonstruieren können.
Links lässt das offene Fenster den Vorhang die Fassadengrenze überschreiten. In der Mitte macht die Figur die Beziehung zwischen einem Inneren und einem äußeren Beobachter unmittelbarer. Nach rechts lenkt die stärkere orangerote Fläche die Aufmerksamkeit auf einen Raumteil jenseits des Körpers. Das Auge kann dieser Folge nachgehen, ohne eine einzige ungehinderte Ansicht zu erhalten.
Die senkrechten Gliederungen sind ebenso wichtig wie die Öffnungen. Sie durchschneiden den Raum genau dort, wo wir zusätzliche Informationen wünschen könnten: beim Gesicht der Frau, der Fortsetzung eines Einrichtungsstücks oder der Verbindung zwischen zwei hellen Bereichen. Architektur liefert die Ordnung des Bildes und seine Unterbrechungen.
Auch Licht zu sehen und einen Raum zu sehen, sind unterschiedliche Dinge. Ein warmes Inneres vor dem dunkleren Äußeren erfassen wir sofort. Wie alle sichtbaren Teile zusammenhängen, erkennen wir erst viel später. Hopper macht die Beleuchtung überzeugend, bevor er die Wohnung verständlich macht.
Eine teilweise vorenthaltene Figur
Die Frau erscheint nahe dem rechten Rand der mittleren Öffnung. Ihre gebeugte Haltung bringt ein rosa Oberteil und einen Teil eines hellen Beins ins Blickfeld, während die dazwischenliegende Wand den übrigen Körper und das Gesicht verdeckt. Sie wendet sich dem Betrachter nicht zu.
Dieser Teilblick macht es schwierig, sie in eine vollständige Handlung einzuordnen. Wir können nicht sicher sagen, wonach sie greift, womit sie sich beschäftigt oder was sie tun will. Das Bild zeigt die Haltung, ohne den Gegenstand oder die Abfolge zu liefern, die sie erklären würden.
Der Anschnitt hat daher Folgen. Ein sichtbares Gesicht könnte einen Ausdruck vermitteln, und eine vollständig beschriebene Geste könnte eine Aufgabe bestimmen. Hier nimmt der Körper einen schmalen Zwischenraum am Fensterrand ein und macht die Grenzen unseres Zugangs besonders deutlich.
Das Museum deutet das Gemälde anhand der voyeuristischen Möglichkeiten der modernen Stadt: Fremde können private Leben erblicken, ohne in sie einzutreten oder wahrgenommen zu werden. [1] Diese Darstellung betrifft die Position des Betrachters. Sie erfordert keine erfundene Lebensgeschichte für die Frau.
Ihre Anonymität hält auch die Architektur wirksam. Das Bild ist nicht um ein erkennbares Modell angeordnet, dessen Geschichte alle übrigen Elemente beherrscht. Fensterrahmen, Pfeiler, Vorhang und Wand bestimmen, wie sie gesehen werden kann.
Die Körperbeugung und die Grenzen einer Geste
Die Neigung der Frau bildet zwischen den geraden Fensterkanten eine kompakte Kurve. Das rosa Kleidungsstück gibt dieser Kurve eine lesbare Farbfläche, während der angrenzende dunkle Pfeiler den oberen Handlungsteil entzieht. Wir sehen genug von der Haltung, um einen Menschen bei einer Tätigkeit zu erkennen, doch ihr Zweck bleibt außerhalb des verfügbaren Blicks.
Diese Teilhandlung unterscheidet sich von einem Ausdruck, der einem Publikum bewusst präsentiert wird. Ein sichtbares Gesicht könnte eine unmittelbare Gefühlsreaktion nahelegen; hier tragen Gewicht und Körperrichtung mehr von der Szene. Die Beugung führt abwärts und zu einem vom Gebäude verdeckten Bereich. Unsere Aufmerksamkeit folgt ihr und trifft auf das architektonische Hindernis.
Die Figur ist innerhalb der beleuchteten Fassade vergleichsweise klein. Dennoch verändert sie unsere Erfahrung des gesamten Gebäudes. Die Fenster werden zu Öffnungen in einen bewohnten häuslichen Raum statt zu einem Muster farbiger Rechtecke. Umgekehrt verhindert die große Menge umgebender Architektur, dass der Körper zu einer isolierten Haltungsstudie wird.
Sichtbare Kleidung, Haut und Wand besitzen zudem unterschiedliche Wärmegrade. Die Figur gehört zur Farbigkeit des Raumes, ohne völlig mit ihr zu verschmelzen. Hopper braucht nur eine begrenzte Partie aus Haut und Kleidung, um innerhalb des größeren beleuchteten Aufbaus menschliche Anwesenheit herzustellen.
Der nach außen bewegte Vorhang
Links liefert der helle Vorhang die auffälligste Bewegung. Seine Falten reichen durch das offene Fenster und fallen vom dunkleren umgebenden Rahmen weg. Blauweiße Lichtakzente trennen den Stoff sowohl vom warmen Inneren als auch von der Außenwand.
Neben den abgemessenen Gliederungen des Gebäudes wirkt seine Form unregelmäßig. Fensterflügel und Pfosten bestimmen gerade Kanten, während der Stoff anschwillt und sich verengt. Dieser Unterschied lässt den Vorhang auf die durch die Öffnung strömende Luft reagieren.
Der Stoff überschreitet auch eine Grenze, die der Betrachter nicht überschreiten kann. Er gehört zum Zimmer, reicht aber in den Außenraum. Seine Bewegung verbindet das beleuchtete Innere kurz mit dem dunklen Blickpunkt, von dem aus wir schauen.
Diese kleine Partie verändert die übrige Szene. Die Architektur ist massiv und der Blick auf die Frau flüchtig, doch der Vorhang deutet einen fortlaufenden Austausch zwischen innen und außen an. Ein privates Zimmer ist von Wänden umschlossen und bleibt zugleich der Luft und den Blicken der Stadt offen.

Vergleich: Evening Wind, 1921.
Stoff gibt der Szene eine andere Bewegung
Der Vorhang liefert eine breite, helle Form, die sich fast sofort erfassen lässt. Seine Unterkante hebt sich aus dem Fenster, und seine Falten führen diese Bewegung zum Inneren zurück. Der Effekt hängt davon ab, wie der Stoff den Rahmen überschreitet, und weniger von einer genauen Beschreibung der Luft selbst.
Diese Bewegung nach außen kehrt die nach innen oder unten gerichtete Neigung der Frau um. Eine Partie scheint sich dem Beobachter zu nähern, während sich eine andere dem Blick entzieht. Sie müssen keine gleichzeitigen Teile eines einzigen erklärbaren Ereignisses sein, um dem Gemälde einen abwechslungsreichen körperlichen Rhythmus zu geben.
Der Vorhang verändert auch unsere Lesart des dunklen Außenraums. Ohne ihn könnte die Fassade hinter Glas versiegelt wirken. Der Stoff schafft eine Öffnung zwischen dem warmen Zimmer und der umgebenden Nacht. Seine Helligkeit bleibt vor dieser Nacht sichtbar, nachdem kleinere Einzelheiten verschwunden wären.
Der Titel gibt die allgemeine Tageszeit an, doch der bewegte Stoff kann keine genaue Temperatur oder Jahreszeit belegen. Seine bildliche Aufgabe ist bestimmter: Er macht eine Grenze durchlässig und stört die ansonsten feste Fensterstruktur für einen Augenblick.
Der Blick hinüber zu einem oberen Geschoss
Der Blickpunkt liegt deutlich über dem Straßenniveau. Unter den hellen Fenstern kennzeichnen ein geschwungenes vorspringendes Band und die Oberseiten dunklerer Öffnungen einen weiteren Gebäudeteil. Wir blicken zu einem oberen Geschoss hinüber, statt unmittelbar unter der Fassade zu stehen.
Die Ausstellungsdeutung des Whitney von 2022 verbindet solche Ansichten mit New Yorks Hochbahnen. Öffentliche Verkehrsmittel führten Fahrgäste an Wohn- und Arbeitsräumen vorbei und machten zuvor private Räume oberer Geschosse vorbeiziehenden Blicken zugänglich. Die Darstellung verweist auf Hoppers Einbeziehung der dunklen Fenster darunter als Mittel, den erhöhten Blick zu betonen. [2]
Der Zug selbst fehlt. Weder Wagenkante noch Gleis oder Fahrgast legen unsere Position auf einer benannten Strecke fest. Der historische Kontext erklärt eine Sehweise, die in Hoppers Stadt möglich war, ohne die Leinwand zum Protokoll einer dokumentierten Fahrt zu machen.
Der untere Bildteil ist aus einem weiteren Grund wichtig. Seine Dunkelheit verhindert, dass die hellen Fenster das gesamte Feld füllen. Der Raum steht über einer beträchtlichen Fläche, die wir nicht mit derselben Klarheit untersuchen können.
Das geschwungene Band führt das Auge durch diese verdunkelte Zone. Es trägt genug Licht, um die Gebäudeform verständlich zu machen, aber nicht genug, um das Geschehen im Geschoss darunter offenzulegen. Das Bild bietet unterschiedliche Sichtbarkeitsgrade innerhalb derselben Fassade.
Warme Innenräume und ein kühles Äußeres
Der Farbkontrast ist vielfältiger als ein einfacher Gegensatz von Hell und Dunkel. Creme und Gelb erhellen die oberen Innenbereiche; Orange und Rot sammeln sich hinter der rechten Öffnung; Grün erscheint weiter unten im mittleren Zimmer. Diese Farben geben dem Raum eine Tiefe, die einem einzigen gleichförmigen Leuchten fehlen würde.
Die Außenwand bleibt viel kühler und dunkler. Blaugrüne und schwarze Partien breiten sich um die Fenster aus und trennen deren wärmere Fragmente. Der Blick wechselt zwischen diesen beiden Registern: der kompakten Helligkeit innen und dem weniger leicht erklärbaren Gebäude ringsum.
Der Vorhang führt eine weitere helle Farbe ein. Sein kühleres Blauweiß unterscheidet sich vom cremefarbenen Inneren, sodass der Stoff als eigenes Material hervortritt. Hopper macht seine Bewegung sowohl durch Form als auch durch Farbe sichtbar.
Die warme Partie rechts wird teilweise von Wand und Fensterrahmen verdeckt. Ihre Intensität macht diesen schmalen Einblick fesselnd, obwohl er weniger Raum offenlegt als die mittlere Öffnung. Helligkeit führt nicht zwangsläufig zu vollständigerem Wissen.
Der grüne Boden erfüllt eine leisere Aufgabe. Er gibt dem mittleren Fragment eine untere Ebene und hilft uns, das Innere als Raum zu verstehen, der sich jenseits des Fensters fortsetzt. Wir können genug von seinem Volumen lesen, um unsere unvollständige Position außerhalb zu erkennen.
Ansehen: Edward Hoppers Leben und Kunst
Entdecken Sie Hoppers Gemälde und die zugehörigen Orte in diesen Museumsfilmen. Wählen Sie unten einen Film aus.
Ein kurzer Einblick bleibt offen
Die Szene deutet etwas an, das gewöhnlich nur kurz zu sehen wäre. Ein bewegter Beobachter könnte den Vorhang oder die Teilfigur erblicken und die Ansicht dann verlieren. Das Gemälde hält diese Fragmente fest und erlaubt anhaltende Aufmerksamkeit für eine scheinbar beiläufige Begegnung.
Diese Spannung wirkt sich auf die Haltung der Frau aus. Ihr gebeugter Körper könnte zu einem flüchtigen Augenblick gehören, während Mauerwerk und rechteckige Öffnungen beständig sind. Die gemalte Oberfläche bewahrt beide Zeitarten gemeinsam.
Der Betrachter kann die Fenster vergleichen und zur teilweise verdeckten Figur zurückkehren. So verlängert sich eine Begegnung, die gewöhnlich enden würde, sobald die Ansicht vorübergezogen wäre.
Auch ein erwiderter Blick fehlt. Der Raum bleibt bewohnt, ohne uns wahrzunehmen. Dieser fehlende Austausch macht dem Betrachter stärker bewusst, dass er sieht, als dass er teilnimmt.

Vergleich: Office at Night, 1940.
Sloan setzt einen Beobachter ins Bild
John Sloans Nachtfenster, eine Radierung von 1910, bietet einen nützlichen Vergleich mit Hoppers späterem Gemälde. Der Abzug des Whitney, Zugangsnummer 31.832, ist als Radierung und Kaltnadel verzeichnet. Anders als Hopper bezieht Sloan einen Mann, der von einem Dach schaut, in die Szene selbst ein. Eine Frau und ein Kind besetzen ein näheres Fenster, von dem Wäsche zum Vordergrund reicht; eine weitere Frau erscheint an einem Fenster jenseits des Zwischenraums. [3]
Die Druckgrafik lässt uns diese getrennten Positionen verbinden. Der Dachbeobachter befindet sich links oben. Unter ihm erstreckt sich die Arbeit an der Wäsche in einer unregelmäßigen Stofffolge aus dem Fenster. Auf der anderen Hofseite hebt eine kleinere, hell beleuchtete Figur die Arme. Der männliche Beobachter und die von ihm sichtbare Person gehören zu verschiedenen Teilen derselben dicht bebauten Umgebung.
In seiner Darstellung der Radierung überliefert das Delaware Art Museum Sloans Beschreibung eines Mannes, der eine Frau gegenüber beobachtet, während seine Ehefrau darunter die Wäsche versorgt. Diese Aussage liefert eine bestimmte Erzählung für Sloans Anordnung. Sie liefert nicht die fehlende Geschichte in Hoppers Bild. [4]
Der Unterschied ist sichtbar, bevor wir die Worte eines der Künstler heranziehen. Sloan gibt uns einen Beobachter zum Beobachten. Wir können seine Position und die Tätigkeit in seiner Nähe einschätzen und sehen, wie die Freizeit des einen mit der Arbeit eines anderen zusammenbesteht. Hopper platziert keinen entsprechenden Betrachter auf einem Dach oder an einem gegenüberliegenden Fenster. Das Schauen konzentriert sich auf die uns angebotene Position.
Sloans zahlreiche geätzte Striche machen Dächer, Wände und Nachthimmel zu einem verbundenen Feld von Spuren. Die hellsten Fenster unterbrechen dieses Feld. Hopper verwendet größere Farbflächen und deutlich unterschiedliche Farbtemperaturen. Seine geschwungene Fassade rückt eine einzelne Wohnung nahe, während Sloan unsere Aufmerksamkeit zwischen mehreren Gebäuden und Haushalten wandern lässt.
In Sloans Szene gibt es folglich ausdrücklichere soziale Verbindungen. Die Wäsche bewegt sich durch einen Außenraum; das Kind ist einem Erwachsenen nahe; der Mann auf dem Dach hat eine benannte Beziehung zur Frau darunter. Bei Hopper hat die sichtbare menschliche Handlung weniger Anhaltspunkte. Weder eine zweite Person noch eine häusliche Aufgabe sind sicher identifiziert. Das gemeinsame Thema nächtlichen Schauens liefert deutlich unterschiedliche Mengen an erzählerischer Information.
Barrs früher Vergleich lässt sich daher anhand tatsächlicher Werkunterschiede verfolgen. Hopper macht Sloans Anekdote nicht einfach ruhiger. Er entfernt den dargestellten Beobachter und verengt den Blick, bis das Gebäude selbst zum wichtigsten Instrument wird, das regelt, was ein anderer Mensch sehen kann.
Eine frühe kritische Reaktion
Im Katalog zu Hoppers Retrospektive von 1933 im Museum of Modern Art verglich Alfred H. Barr Jr. Nachtfenster mit John Sloans Radierung gleichen Titels. Barr stellte Sloans geschäftige städtische Menschlichkeit Hoppers enger begrenzter Anordnung aus drei beleuchteten Öffnungen und einer teilweise sichtbaren Figur gegenüber. Er hob auch den wehenden Vorhang hervor und bezog dessen Wirkung auf Hoppers Radierung Abendwind. [5]
Der Vergleich zeigt, dass Vorhang und Architektur bereits in einer frühen Darstellung des Gemäldes zentral waren. Barr brauchte keine ausführliche Geschichte der Bewohnerin, um dessen besondere Wirkung zu beschreiben. Er betonte den Unterschied zwischen reichlichem Geschehen und einer konzentrierteren, scheinbar stillen Anordnung.
Janet L. Comeys Untersuchung von Hoppers Nachtszenen überliefert eine frühere Reaktion von Inez Cunningham, die das Gemälde 1932 als Problem der Komposition und der Wiedergabe nächtlichen Lichts behandelte. [6] Diese Reaktion ergänzt spätere Deutungen zu Privatsphäre und städtischem Betrachter um einen zeitgenössischen technischen Schwerpunkt.
Die Werkliste von 1933 führte das Gemälde bei der Frank K. M. Rehn Gallery auf. [5] Seine spätere Identität in der Sammlung des MoMA verzeichnet die Schenkung von John Hay Whitney, Zugangsnummer 248.1940. [1] Das Werk gelangte aus einer wichtigen frühen Retrospektive in die ständige Sammlung des Museums.
Eine spätere Fotografin macht die Begegnung gemeinschaftlich
Die Fotografin Gail Albert Halaban bietet eine spätere, bewusst andere Betrachtungsweise beleuchteter Fenster. Die Darstellung ihrer Ausstellung von 2012 durch die Edwynn Houk Gallery Hopper Redux benennt Hopper ausdrücklich als Vorläufer. Sie erklärt außerdem, dass die Menschen in dieser Serie und in Out My Window wissentlich an den Fotografien teilnehmen und posieren, während sie betrachtet werden. [7]
Diese praktische Anordnung verändert die Bedeutung des Blickpunkts. Eine Fotografie kann einem zufälligen Einblick ähneln und dennoch in Zusammenarbeit mit der dargestellten Person entstehen. Entfernung, Dunkelheit und häusliche Umgebung verraten für sich genommen nicht, wie sie hergestellt wurde.
Der Vergleich ist für Hopper nützlich, weil auch ein gemalter Einblick ein geordnetes Bild ist. Die überzeugende Unvollständigkeit von Nachtfenster belegt nicht, dass Hopper einfach eine ahnungslose Person an einer bestimmten Adresse festhielt. Fassade, Vorhang und verborgenes Gesicht wirken innerhalb einer bewusst begrenzten Leinwand zusammen.
Halabans erklärte Zusammenarbeit gibt den modernen Fotografien eine bestimmte Sozialgeschichte. Hoppers Gemälde lässt eine solche Begegnung unbestimmt. Direkt untersuchen können wir, wie stark uns die Ansicht den Unterschied zwischen öffentlicher Sichtbarkeit und privater Tätigkeit spüren lässt und wie viel dieses Gefühls von den vorenthaltenen Teilen abhängt.
Wenn wir nach diesen Vergleichen zum Bild zurückkehren, mag der kleine Bereich des Frauenkörpers weniger wie ein Hinweis erscheinen, der die Lösung eines Rätsels verspricht. Er ist eine von mehreren sorgfältig ungleichen Offenlegungen. Stoff überschreitet eine Grenze, Farbe kündigt ein Inneres an, und Mauerwerk unterbricht einen Menschen. Die Szene hält unsere Aufmerksamkeit, weil jede Zugangsform eine andere Grenze mitbringt.
Andere Fenster, andere Positionen
Abendwind bringt eine Frau und einen bewegten Vorhang in einen von innen gesehenen Raum. In Nachtfenster ragt der Stoff einem Beobachter entgegen, der draußen bleibt. Das gemeinsame Motiv der Luft an einem Fenster erzeugt eine andere Beziehung zur Person im Inneren.
Office at Night macht den umgebenden Raum und seine Arbeitsbeziehungen zugänglicher und behält zugleich einen ungewöhnlich erhöhten Blickpunkt bei. Nachtfenster überlässt der Außenwand die Verantwortung für die Lücken in dem, was wir sehen können.
Room in New York bietet ein weiteres von außen gerahmtes häusliches Inneres. Seine Figuren sind vollständiger sichtbar, doch der Betrachter bleibt außerhalb ihrer unmittelbaren Aufmerksamkeit.
Kehren Sie zum schmalen dunklen Pfeiler zurück, der den Kopf der Frau verdeckt, und folgen Sie dann dem geschwungenen Band unter den Fenstern. Das Gebäude ist kein passiver Rand um eine Figur. Es lenkt die gesamte Begegnung, macht privaten Raum in Fragmenten sichtbar und hält zugleich vieles außer Reichweite.
Verzeichnis der Werke und Studien
Dieses recherchierte Verzeichnis enthält vollendete Werke und gesondert bestimmte Studien. Es ist kein vollständiges Werkverzeichnis. Verlinkte Titel öffnen die Artikel; nicht verlinkte Studien sind durch ihre Inventarnummern bestimmt. Aquarelle behalten ihre dokumentierten Techniken, und originale Druckgrafik bleibt von Reproduktionen unterschieden.
| Titel | Datum | Technik |
|---|---|---|
| (Bridge and Embankment) (70.1298) | 1906 | Öl auf Holz |
| (Jo Sketching at Good Harbor Beach) (70.1129) | 1923–1924 | Aquarell und Fabrikationskreide auf Papier |
| (Manhattan Bridge) (70.1098) | 1925–1926 | Aquarell und Grafitstift auf Papier |
| (Rooftops) (70.1114) | 1926 | Aquarell und Grafitstift auf Papier |
| (Seated Male Model, Bent Over) (70.1277) | um 1902–1903 | Öl auf Leinwand |
| (Self-Portrait) (70.1254) | 1903–1906 | Öl auf Leinwand |
| (Solitary Figure in a Theater) (70.1418) | um 1902–1904 | Öl auf Malplatte |
| Fünf Uhr morgens | 1937 | Öl auf Leinwand |
| Adam’s House | 1928 | Aquarell und Kohle auf Papier |
| American Village | 1912 | Öl auf Leinwand |
| Apartment Houses | 1923 | Öl auf Leinwand |
| Anfahrt in eine Stadt | 1946 | Öl auf Leinwand |
| August in der Stadt | 1945 | Öl auf Leinwand |
| Automat | 1927 | Öl auf Leinwand |
| Barber Shop | 1931 | Öl auf Leinwand |
| Blackwell’s Island | 1928 | Öl auf Leinwand |
| Brücke an der Seine | 1909 | Öl auf Leinwand |
| Reitweg | 1939 | Öl auf Leinwand |
| Burly Cobb's House South Truro | 1930–1933 | Öl auf Leinwand |
| Abend in Cape Cod | 1939 | Öl auf Leinwand |
| Morgen in Cape Cod | 1950 | Öl auf Leinwand |
| Sitzwagen (Chair Car) | 1965 | Öl auf Leinwand |
| Chop Suey | 1929 | Öl auf Leinwand |
| Großstadtdächer | 1932 | Öl auf Leinwand |
| Station der Küstenwache | 1929 | Öl auf Leinwand |
| Abteil C, Wagen 293 | 1938 | Öl auf Leinwand |
| Konferenz bei Nacht | 1949 | Öl auf Leinwand |
| Corn Hill | 1930 | Öl auf Leinwand |
| Morgendämmerung in Pennsylvania | 1942 | Öl auf Leinwand |
| Drug Store | 1927 | Öl auf Leinwand |
| Früher Sonntagmorgen | 1930 | Öl auf Leinwand |
| East Side Interior (70.1020) | 1922 | Etching |
| East Wind Over Weehawken | 1934 | Öl auf Leinwand |
| El Palacio | 1946 | Aquarell und Grafitstift auf Papier |
| Elf Uhr vormittags | 1926 | Öl auf Leinwand |
| Abendwind | 1921 | Radierung |
| Exkursion in die Philosophie | 1959 | Öl auf Leinwand |
| Erste Reihe im Parkett | 1951 | Öl auf Leinwand |
| Güterwagen bei Truro | 1931 | Aquarell über Grafit auf Papier |
| Benzin | 1940 | Öl auf Leinwand |
| Mädchen mit Nähmaschine | um 1921 | Öl auf Leinwand |
| Hafen von Gloucester | 1912 | Öl auf Leinwand |
| Ground Swell | 1939 | Öl auf Leinwand |
| Haskell's House | 1924 | Aquarell über Grafit auf Karton |
| Mittag | 1949 | Öl auf Leinwand |
| Hill and Houses Cape Elizabeth Maine | 1927 | Aquarell über Grafitstift |
| Hills South Truro | 1930 | Öl auf Leinwand |
| Hotel am Bahndamm | 1952 | Öl auf Leinwand |
| Hotellobby | 1943 | Öl auf Leinwand |
| Hotelzimmer | 1931 | Öl auf Leinwand |
| Hotelfenster | 1955 | Öl auf Leinwand |
| Haus am Bahndamm | 1925 | Öl auf Leinwand |
| House by the Squam River | 1926 | Aquarell über Grafit auf Papier |
| Le Bistro (The Wine Shop) | 1909 | Öl auf Leinwand |
| Le Pont des Arts | 1907 | Öl auf Leinwand |
| Le Pont Royal | 1909 | Öl auf Leinwand |
| Le Quai des Grands Augustins | 1909 | Öl auf Leinwand |
| Lighthouse and Buildings Portland Head | 1927 | Aquarell über Grafitstift auf Papier |
| Hügel mit Leuchtturm | 1927 | Ölgemälde |
| Zufahrt zur Manhattan Bridge | 1928 | Öl auf Leinwand |
| Model Sitting | um 1902 | Ölgemälde; Bildträger nicht festgelegt |
| Morgensonne | 1952 | Öl auf Leinwand |
| New York Movie | 1939 | Öl auf Leinwand |
| New York New Haven and Hartford | 1931 | Öl auf Leinwand |
| Büro in New York | 1962 | Öl auf Leinwand |
| Bürgersteige in New York | 1924–1925 | Öl auf Leinwand |
| Restaurant in New York | um 1922 | Öl auf Leinwand |
| Nachtfenster | 1928 | Öl auf Leinwand |
| Nighthawks | 1942 | Öl auf Leinwand |
| October on Cape Cod | 1946 | Öl auf Leinwand |
| Office at Night | 1940 | Öl auf Leinwand |
| Office in a Small City | 1953 | Öl auf Leinwand |
| Pennsylvania Coal Town | 1947 | Öl auf Leinwand |
| Menschen in der Sonne | 1960 | Öl auf Leinwand |
| Porträt von Orleans | 1950 | Öl auf Leinwand |
| Queensborough Bridge | 1913 | Öl auf Leinwand |
| Bahndamm bei Sonnenuntergang | 1929 | Öl auf Leinwand |
| Railroad Train | 1908 | Öl auf Leinwand |
| Straße in Maine | 1914 | Öl auf Leinwand |
| Room in Brooklyn | 1932 | Öl auf Leinwand |
| Room in New York | 1932 | Öl auf Leinwand |
| Zimmer am Meer | 1951 | Öl auf Leinwand |
| Zimmer für Touristen | 1945 | Öl auf Leinwand |
| Route 6 Eastham | 1941 | Öl auf Leinwand |
| Zweiter Stock im Sonnenlicht | 1960 | Öl auf Leinwand |
| Selbstbildnis | 1925–1930 | Öl auf Leinwand |
| Self-Portrait with Hat (70.1903) | um 1918, posthumer Druck | Kaltnadelradierung |
| Seven A.M. | 1948 | Öl auf Leinwand |
| Soir Bleu | 1914 | Öl auf Leinwand |
| South Carolina Morning | 1955 | Öl auf Leinwand |
| Stairway at 48 Rue de Lille Paris | 1906 | Öl auf Holz |
| Studie zu 5 A.M. (70.153) | 1937 | Fabrikationskreide auf Papier |
| Studie zu 5 A.M. (70.429) | 1937 | Fabrikationskreide und Grafitstift auf Papier |
| Studie zu Approaching a City (70.869) | 1946 | Fabrikationskreide und Kohle auf Papier |
| Studie zu August in the City (70.158a-b) | 1945 | Fabrikationskreide auf Papier |
| Studie zu August in the City (70.159) | 1945 | Fabrikationskreide auf Papier |
| Studie zu Bridle Path (70.220) | 1939 | Fabrikationskreide auf Papier |
| Studie zu Bridle Path (70.235) | 1939 | Fabrikationskreide auf Papier |
| Studie zu Compartment C, Car 293 (70.430) | 1938 | Fabrikationskreide auf Papier |
| Studie zu Compartment C, Car 293 (70.431a-b) | 1938 | Fabrikationskreide und Kohle auf Papier |
| Studie zu Conference at Night (70.170) | 1949 | Fabrikationskreide auf Papier (Vorderseite); Schreibmaschinentinte auf Papier (Rückseite) |
| Studie zu Conference at Night (70.174) | 1949 | Fabrikationskreide auf Papier (Vorderseite); Schreibmaschinentinte auf Papier (Rückseite) |
| Studie zu East Wind over Weehawken (70.249) | 1934 | Grafitstift auf Papier |
| Studie zu East Wind over Weehawken (70.252) | 1934 | Fabrikationskreide und Kohle auf Papier |
| Studie zu Evening Wind (70.343a-b) | 1921 | Fabrikationskreide auf Papier |
| Studie zu First Row Orchestra (70.841) | 1951 | Fabrikationskreide und Kohle auf Papier |
| Studie zu Gas (70.263) | 1940 | Fabrikationskreide auf Papier |
| Studie zu Ground Swell (70.339) | 1939 | Fabrikationskreide, Kohle und Grafitstift auf Papier |
| Studie zu Hotel by a Railroad (70.199) | 1952 | Fabrikationskreide auf Papier |
| Studie zu Hotel by a Railroad (70.427) | 1952 | Fabrikationskreide auf Papier |
| Studie zu Hotel by a Railroad (70.428) | 1952 | Fabrikationskreide auf Papier |
| Studie zu Hotel Lobby (70.117) | 1942 | Fabrikationskreide und Grafitstift auf Papier |
| Studie zu Hotel Lobby (70.839) | 1942 | Fabrikationskreide und Kohle auf Papier |
| Studie zu Hotel Window (70.161) | 1955 | Fabrikationskreide, Grafitstift und Farbstift auf Papier |
| Studie zu Morning Sun (70.243) | 1952 | Fabrikationskreide auf Papier |
| Studie zu Morning Sun (70.244) | 1952 | Fabrikationskreide auf Papier |
| Studie zu Morning Sun (70.290) | 1952 | Fabrikationskreide auf Papier |
| Studie zu Morning Sun (70.291) | 1952 | Fabrikationskreide und Grafitstift auf Papier |
| Studie zu New York Movie (70.273) | 1939 | Fabrikationskreide auf Papier |
| Studie zu New York Movie (70.274a-b) | 1938 oder 1939 | Fabrikationskreide und Kohle auf Papier (Vorderseite); Fabrikationskreide auf Papier (Rückseite) |
| Studie zu New York Movie (70.455) | 1939 | Fabrikationskreide und Kohle auf Papier |
| Studie zu New York Office (70.822) | 1962 | Fabrikationskreide auf Papier |
| Studie zu Nighthawks (70.192) | 1941 oder 1942 | Fabrikationskreide auf Papier |
| Studie zu Nighthawks (70.193) | 1941 oder 1942 | Fabrikationskreide auf Papier |
| Studie zu Office at Night (70.340) | 1940 | Fabrikationskreide und Kohle auf Papier |
| Studie zu Office at Night (70.341) | 1940 | Fabrikationskreide und Grafitstift auf Papier |
| Studie zu Pennsylvania Coal Town (70.198) | 1947 | Fabrikationskreide auf Papier |
| Studie zu Pennsylvania Coal Town (70.229) | 1947 | Fabrikationskreide und Kohle auf Papier |
| Studie zu Rooms for Tourists (70.438) | 1945 | Fabrikationskreide und Kohle auf Papier |
| Studie zu Rooms for Tourists (70.848) | 1945 | Fabrikationskreide und Kohle auf Papier |
| Studie zu Route 6, Eastham (70.369) | 1941 | Fabrikationskreide und Grafitstift auf Papier |
| Studie zu Route 6, Eastham (70.854) | 1941 | Fabrikationskreide und Grafitstift auf Papier |
| Studie zu South Carolina Morning (70.162a-b) | 1955 | Fabrikationskreide auf Papier (Vorder- und Rückseite) |
| Studie zu The Sheridan Theatre (70.969) | 1937 | Grafitstift auf Papier |
| Studie zu Two on the Aisle (70.128) | 1927 | Fabrikationskreide auf Papier |
| Studie zu Two on the Aisle (70.129) | 1927 | Fabrikationskreide auf Papier |
| Studie zu Yawl Riding a Swell (70.439) | 1935 | Fabrikationskreide und Grafitstift auf Papier |
| Sommerabend | 1947 | Öl auf Leinwand |
| Summer Interior | 1909 | Öl auf Leinwand |
| Sonne in einem leeren Raum | 1963 | Öl auf Leinwand |
| Sunlight in a Cafeteria | 1958 | Öl auf Leinwand |
| Sonne auf Brownstones | 1956 | Öl auf Leinwand |
| Tische für Damen | 1930 | Öl auf Leinwand |
| Die Schmuggler | 1925 | Öl auf Leinwand |
| The Camel's Hump | 1931 | Öl auf Leinwand |
| The Circle Theatre | 1936 | Öl auf Leinwand |
| The City | 1927 | Öl auf Leinwand |
| Leuchtturm von Two Lights | 1929 | Öl auf Leinwand |
| Die lange Etappe | 1935 | Öl auf Leinwand |
| Das Mansardendach | 1923 | Aquarell über Grafit auf Papier |
| Das Sheridan-Kino | 1937 | Öl auf Leinwand |
| Tramp Steamer | 1908 | Öl auf Leinwand |
| Two Comedians | 1966 | Öl auf Leinwand |
| Two on the Aisle | 1927 | Öl auf Leinwand |
| Valley of the Seine | 1909 | Öl auf Leinwand |
| Western Motel | 1957 | Öl auf Leinwand |
Häufige Fragen
Edward Hopper schuf Nachtfenster im Jahr 1928. [1]
Die dokumentierte Technik ist Öl auf Leinwand. [1]
Drei Fenster leuchten in einer dunklen, geschwungenen Fassade. Aus der Öffnung links bauscht sich ein heller Vorhang, während das mittlere Fenster einen Teil einer Frau zeigt, die sich im Zimmer vorbeugt. Weiter rechts erscheinen warme rote und orangefarbene Partien. Edward Hoppers Nachtfenster lässt uns in einen häuslichen Raum sehen, wobei das Gebäude diesen Blick immer wieder unterbricht.
Diskussion
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Beobachtungen der Leser
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Welches Detail würden Sie nach der Lektüre von „Der nach außen bewegte Vorhang“ erneut betrachten?
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Quellen
- Museum of Modern Art, Night Windows, 1928, Öl auf Leinwand, Zugangsnummer 248.1940, Schenkung von John Hay Whitney; aktuelle Metadaten und Ausstellungstext aus American Modern: Hopper to O'Keeffe, 2013–2014. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Edward Hopper's New York, Ausstellungstexte, 2022, „The Window“, gedruckte S. 19; Hochbahnen, öffentlicher und privater Raum sowie die unteren Fenster in Night Windows. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, John Sloan, Night Windows, 1910, Zugangsnummer 31.832, Radierung und Kaltnadel; aktueller Eintrag und vollständige Blattabbildung geprüft. Quelle ansehen.
- Delaware Art Museum, John Sloan, Night Windows, Zugangsnummer 1998-159, Museumstext, der Sloans Darstellung des Dachbeobachters und der beiden Fenster überliefert; zugrunde liegende Originalaussage nicht unabhängig eingesehen. Quelle ansehen.
- Alfred H. Barr Jr., Einleitung zu Edward Hopper, Museum of Modern Art, 1933, besonders gedruckte S. 15; Vergleich mit John Sloans Night Windows und Hoppers Evening Wind. Nummer 8 der Ausstellungsliste verzeichnet den historischen Sammlungseintrag der Rehn Gallery. Quelle ansehen.
- Janet L. Comey, „Edward Hopper: Hours of Darkness“, Antiques & Fine Art, Sommer 2007, S. 153–157, besonders S. 153 und Anmerkung 3; Inez Cunningham, Chicago Herald and Examiner, 12. November 1932, zitiert über Comey und den Ausstellungskatalog des Art Institute of Chicago von 1939. Quelle ansehen.
- Edwynn Houk Gallery, Gail Albert Halaban, Hopper Redux, Ausstellungsmitteilung, 8. November–22. Dezember 2012, vollständige einseitige Mitteilung; wissentlich teilnehmende Personen und die Beziehung zu Out My Window. Quelle ansehen.
- Sammlungs- oder Katalogeintrag, American Village, 1912; Technik und Identität wie im verlinkten Artikel erläutert. Quelle ansehen.
- Sammlungs- oder Katalogeintrag, Soir Bleu, 1914; Technik und Identität wie im verlinkten Artikel erläutert. Quelle ansehen.
- Sammlungs- oder Katalogeintrag, House by the Railroad, 1925; Technik und Identität wie im verlinkten Artikel erläutert. Quelle ansehen.
- Sammlungs- oder Katalogeintrag, Automat, 1927; Technik und Identität wie im verlinkten Artikel erläutert. Quelle ansehen.
- Sammlungs- oder Katalogeintrag, Early Sunday Morning, 1930; Technik und Identität wie im verlinkten Artikel erläutert. Quelle ansehen.
- Sammlungs- oder Katalogeintrag, New York Movie, 1939; Technik und Identität wie im verlinkten Artikel erläutert. Quelle ansehen.
- Sammlungs- oder Katalogeintrag, Nighthawks, 1942; Technik und Identität wie im verlinkten Artikel erläutert. Quelle ansehen.
- Sammlungs- oder Katalogeintrag, Morning Sun, 1952; Technik und Identität wie im verlinkten Artikel erläutert. Quelle ansehen.
- Sammlungs- oder Katalogeintrag, Second Story Sunlight, 1960; Technik und Identität wie im verlinkten Artikel erläutert. Quelle ansehen.
- Sammlungs- oder Katalogeintrag, Two Comedians, 1966; Technik und Identität wie im verlinkten Artikel erläutert. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Route 6, Eastham, 1941, Zugangsnummer 70.854; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Conference at Night, 1949, Zugangsnummer 70.170; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for First Row Orchestra, 1951, Zugangsnummer 70.841; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, (Bridge and Embankment), 1906, Zugangsnummer 70.1298; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, (Seated Male Model, Bent Over), um 1902–1903, Zugangsnummer 70.1277; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Morning Sun, 1952, Zugangsnummer 70.244; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Morning Sun, 1952, Zugangsnummer 70.243; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Two on the Aisle, 1927, Zugangsnummer 70.128; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for New York Office, 1962, Zugangsnummer 70.822; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Two on the Aisle, 1927, Zugangsnummer 70.129; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Pennsylvania Coal Town, 1947, Zugangsnummer 70.229; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, (Rooftops), 1926, Zugangsnummer 70.1114; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for South Carolina Morning, 1955, Zugangsnummer 70.162a-b; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, (Self-Portrait), 1903–1906, Zugangsnummer 70.1254; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, (Manhattan Bridge), 1925–1926, Zugangsnummer 70.1098; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, (Solitary Figure in a Theater), um 1902–1904, Zugangsnummer 70.1418; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Approaching a City, 1946, Zugangsnummer 70.869; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for August in the City, 1945, Zugangsnummer 70.159; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Compartment C, Car 293, 1938, Zugangsnummer 70.430; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Compartment C, Car 293, 1938, Zugangsnummer 70.431a-b; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for East Wind over Weehawken, 1934, Zugangsnummer 70.252; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for East Wind over Weehawken, 1934, Zugangsnummer 70.249; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Evening Wind, 1921, Zugangsnummer 70.343a-b; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for The Sheridan Theatre, 1937, Zugangsnummer 70.969; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for New York Movie, 1939, Zugangsnummer 70.455; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for New York Movie, 1939, Zugangsnummer 70.273; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for New York Movie, 1938 oder 1939, Zugangsnummer 70.274a-b; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for 5 A.M., 1937, Zugangsnummer 70.153; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for 5 A.M., 1937, Zugangsnummer 70.429; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, (Jo Sketching at Good Harbor Beach), 1923–1924, Zugangsnummer 70.1129; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for August in the City, 1945, Zugangsnummer 70.158a-b; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Morning Sun, 1952, Zugangsnummer 70.291; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Morning Sun, 1952, Zugangsnummer 70.290; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Office at Night, 1940, Zugangsnummer 70.340; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Office at Night, 1940, Zugangsnummer 70.341; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Hotel by a Railroad, 1952, Zugangsnummer 70.427; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Hotel by a Railroad, 1952, Zugangsnummer 70.199; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Hotel by a Railroad, 1952, Zugangsnummer 70.428; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Hotel Lobby, 1942, Zugangsnummer 70.117; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Hotel Lobby, 1942, Zugangsnummer 70.839; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Conference at Night, 1949, Zugangsnummer 70.174; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Hotel Window, 1955, Zugangsnummer 70.161; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Pennsylvania Coal Town, 1947, Zugangsnummer 70.198; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Route 6, Eastham, 1941, Zugangsnummer 70.369; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Bridle Path, 1939, Zugangsnummer 70.220; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Bridle Path, 1939, Zugangsnummer 70.235; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Ground Swell, 1939, Zugangsnummer 70.339; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Yawl Riding a Swell, 1935, Zugangsnummer 70.439; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Rooms for Tourists, 1945, Zugangsnummer 70.848; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Rooms for Tourists, 1945, Zugangsnummer 70.438; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Nighthawks, 1941 oder 1942, Zugangsnummer 70.193; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Nighthawks, 1941 oder 1942, Zugangsnummer 70.192; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Gas, 1940, Zugangsnummer 70.263; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Self-Portrait with Hat, um 1918, posthumer Druck, Zugangsnummer 70.1903; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, East Side Interior, 1922, Zugangsnummer 70.1020; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Art Institute of Chicago, Selected Chronology for Edward Hopper; Chronologie von Ausbildung, Reisen, Ausstellungen sowie New York und Truro. Quelle ansehen.
- Emily C. Burns, Spectral figures: Edward Hopper’s empty Paris, Kapitel 5 in Empty Spaces: Confronting Emptiness in National, Cultural and Urban Histories, 2019; vollständiges Kapitel samt Anmerkungen konsultiert. Quelle ansehen.
- Charles Brock, Regionalism and Folk Art, National Gallery of Art; vollständiger Essay und beide Anmerkungen konsultiert. Quelle ansehen.



