Elf Uhr vormittags: Einführung
Eine nackte Frau sitzt in einem tiefblauen Sessel neben einem großen Fenster. Sie beugt sich vor, die Ellbogen nahe den Knien und die Hände zusammengeführt, während langes Haar einen Großteil ihres Gesichts verdeckt. Eine Lampe mit rotem Schirm besetzt den dunkleren Vordergrund links; rechts ragt ein Teil eines weiteren Stuhls herein. In Edward Hoppers Elf Uhr vormittags fällt helles Tageslicht in einen möblierten Raum, dessen umgebende Schatten beträchtlich bleiben.
Das Gemälde stammt von 1926 und gehört zum Hirshhorn Museum and Sculpture Garden, Smithsonian Institution. Das Museum verzeichnet Öl auf Leinwand, 28⅛ auf 36⅛ Zoll, Inventarnummer 66.2504, eine Schenkung der Joseph H. Hirshhorn Foundation von 1966. [1] Der Titel nennt eine genaue Stunde, während der Raum keinen ebenso genauen Aufschluss über die Lebensumstände der Frau gibt.
Auf einen Blick
- KünstlerEdward Hopper [1]
- Datum1926 [1]
- TechnikÖl auf Leinwand [1]
- Sammlung / EintragHirshhorn Museum and Sculpture Garden [1]
- Zugangsnummer66.2504 [1]
Dieses Werk in Edward Hoppers Laufbahn
American Village
1912Soir Bleu
1914Haus am Bahndamm
1925Automat
1927New York Movie
1939Nighthawks
1942Morgensonne
1952Two Comedians
1966Inhalt
- Eine sitzende Figur zum Licht gewandt
- Arme, Knie und Boden
- Der blaue Sessel
- Das Fenster als Grenze
- Eine bekleidete Frau an Sloans Fenster
- Lampe, Tisch und der andere Stuhl
- Der grüne Boden und die rote Lampe
- Vorhänge, Kommode und gerahmtes Bild
- Eine genaue Stunde und ein unbestimmtes Leben
- Eine spätere Fotografie in einem anderen Raum
Eine sitzende Figur zum Licht gewandt
Die Position der Frau legt eine klare Richtung fest. Ihr Körper ist weitgehend im Profil zu sehen und dem Fenster rechts zugewandt. Der Oberkörper beugt sich vor, und die Arme lenken die Aufmerksamkeit zu den Händen hinunter. Die Haltung wirkt konzentriert, ohne zu einer eng geschlossenen Form zu werden.
Das Fenster beleuchtet ausgewählte Körperteile. Blasse Partien an Schulter, Armen und Beinen stehen vor dem dunkleren Bezug und machen die Figur besonders dort lesbar, wo sie auf den Sessel trifft. Andere Bereiche sind stärker verschattet, sodass der Körper Volumen behält, statt als einheitlich helle Silhouette zu erscheinen.
Ihr Haar bildet eine eigene dunkle Masse. Es fällt um den Kopf und über die Schulter und verdeckt teilweise das Gesicht. Dadurch lässt sich die Ausrichtung des Körpers leichter feststellen als ein bestimmter Gesichtsausdruck. Das Gemälde zeigt einen Menschen, der einer Lichtquelle zugewandt ist, lässt den genauen Gegenstand der Aufmerksamkeit aber weniger deutlich werden.
Die schwarzen Schuhe sind ein kleines, aber folgenreiches Detail. Sie stellen einen gewöhnlichen Kleidungsgegenstand neben einen sonst unbekleideten Körper und verstärken den alltäglichen Charakter des Raums. Sie liefern keine verlässliche Geschichte darüber, was die Figur gerade getan hat oder als Nächstes tun will.
Die Haltung gibt auch dem unteren Bereich einen Rhythmus von Beugungen. Rumpf, Arme und Knie bilden verbundene Winkel vor den volleren Rundungen des Sessels. Diese Richtungen lassen die Figur von ihrer Stütze unterscheidbar bleiben und machen beide Formen zugleich körperlich voneinander abhängig.
Arme, Knie und Boden
Die Hände sammeln sich nahe den Knien unter dem helleren Oberkörper. Ihre Lage verbindet die verschiedenen Beugungen der sitzenden Figur: Hals und Rücken neigen sich, die Ellbogen knicken ab, und die Beine führen zum Boden hinunter. Das sind Wechsel der Körperrichtung innerhalb einer ansonsten stillen Haltung.
Die Schuhe geben dieser Folge einen kleinen dunkleren Abschluss. Sie berühren eine hellere grüne Partie unter dem Sessel und geben dem untersten Körperbereich ein bestimmtes Verhältnis zum Boden des möblierten Raums. Die Figur wird vom Sitz gestützt und durch gewöhnliches Schuhwerk am Boden verankert.
Diese Verbindung unterscheidet sich von einem Akt, der allein zur Präsentation der Körpervorderseite angeordnet ist. Profil und zusammengeführte Arme begrenzen das dem Betrachter Angebotene, während das Fenster die Haltung innerhalb eines Raums ausrichtet. Sichtbare Haut und begrenzter Zugang zum Ausdruck bestehen in derselben Figur nebeneinander.
Auch an der Berührung mit dem Sessel verändert sich der Körper. Eine hellere Schulter kann sich scharf vom dunkelblauen Bezug abheben; ein stärker verschatteter Umriss nähert sich ihm weniger entschieden. Hopper variiert die Grenze, statt den Akt durch eine einzige durchgehende Kontur zu isolieren.
Der blaue Sessel
Der Bezug liefert eine der stärksten Farbflächen des Gemäldes. Sein tiefes Blau umgibt den Rumpf und stützt die Beine; es bildet eine große kühlere Masse im wärmeren Licht am Fenster. Der Sessel besitzt genug Gewicht, um dem Körper einen unmittelbaren, erkennbaren Rahmen zu geben.
Seine Oberfläche ist nicht überall gleich hell. Tonvariationen und kleine Veränderungen an Armlehnen und Rückenlehne deuten Weichheit und Tiefe an. Der hellere Körper trifft entlang eines unregelmäßigen Umrisses auf diese dunkleren Partien, sodass Haut und Bezug auch bei enger Nachbarschaft getrennt lesbar bleiben.
Die Masse des Sessels verändert auch den Maßstab der Figur. Dies ist kein Körper, der vor einer leeren Atelierwand isoliert wäre. Er nimmt einen bestimmten Sitztyp ein, mit breiter Rückenlehne und ringsum sichtbaren Armlehnen. Das Möbel trägt einen erheblichen Teil der Komposition aus eigenem Recht.
Andere kühlere Bereiche des Raums antworten auf das Blau, doch seine Konzentration bleibt eigenständig. Es sammelt die Bildmitte um die sitzende Person, während der wärmere Fensterrahmen und das blasse Licht nach rechts ziehen. Farbe liefert neben der Haltung eine zweite Richtung.
Das Fenster als Grenze
Das Fenster nimmt einen großen Teil der rechten Seite ein und setzt sich über den Bildrahmen hinaus fort. Seine helle Fläche wird von festen Senkrechten unterteilt; unmittelbar dahinter ist ein Teil des Außengebäudes sichtbar. Hopper öffnet den Raum nicht auf eine weite Landschaft. Das Draußen bleibt eine weitere Gruppe naher architektonischer Flächen.
Fensterbank und Rahmen bilden neben der Figur eine starke Grenze. Ihre geraderen Linien kontrastieren mit den Beugungen des Körpers und den gepolsterten Rundungen des Sessels. Das Fenster kann daher zugleich Lichtquelle und festes Element der Raumkonstruktion sein.
Das Licht darum ist intensiver als im linken Vordergrund. Ausgewählte senkrechte Flächen leuchten, und der blasse Körper tritt in ihrer Nähe besonders hervor. Dennoch behält das Gemälde nur wenig entfernt viel dunklere Partien. Der Innenraum enthält auf relativ engem Raum eine große Beleuchtungsspanne.
Diese Ungleichmäßigkeit verhindert, dass die Ansicht zu einer einfachen Aussage über Helligkeit wird. Der Raum hat Tageslicht, doch seine Ecken und Möbel bleiben teilweise verborgen. Hopper lässt den Betrachter die allgemeine Anordnung verstehen und zugleich weiterhin Gegenstände in den dunkleren Teilen entdecken.

Vergleich: Morgensonne, 1952.
Eine bekleidete Frau an Sloans Fenster
John Sloans A Window on the Street, 1912 gemalt und heute im Bowdoin College Museum of Art, bietet einen hilfreichen früheren Vergleich. Die Darstellung des Museums setzt eine junge Frau ins Zentrum eines Blicks, der sich von der Straße ab- und ihren Bewohnern zuwendet. [2] Das Gemälde zeigt sie bekleidet, auf die Fensterbank gelehnt, innerhalb einer dunklen Öffnung.
Sloan gibt dem Betrachter einen Blick von der öffentlichen Seite des Fensters. Vorhänge steigen um die Frau auf, und ihr blasses Gesicht hebt sich vom Raum dahinter ab. Ihr angewinkelter Arm führt eine Hand nahe an den Kopf; ein kleiner Blumentopf liefert einen weiteren sichtbaren Gegenstand auf der Fensterbank.
Hopper verändert dieses Verhältnis zur Öffnung. Wir teilen eine Position im möblierten Raum und blicken zum Fenster neben dem Akt. Die Außenwand wird zu etwas jenseits der Frau statt zum nahen architektonischen Rahmen, durch den wir eine Fremde betrachten.
Der Wechsel betrifft auch den Körper. Sloans Kleidung, Fensterbank und Oberkörperanschnitt halten einen großen Teil seiner Figur außerhalb des Blickfelds. Hopper zeigt Rumpf, angewinkelte Beine, Sessel und Schuhe und macht das Sitzen selbst zu einem umfassenderen Teil der Komposition.
Beide Bilder lassen eine blasse menschliche Präsenz vor dunklerer Umgebung auffallen. Ihr Unterschied liegt teilweise darin, wer die Fenstergrenze einnimmt und wo der Betrachter steht. Der Vergleich belegt keine direkte Quelle für Hopper. Er macht seine Entscheidung deutlicher, uns in den Raum zu setzen.
Lampe, Tisch und der andere Stuhl
Die Lampe mit rotem Schirm steht nah links. Ihr breiter Schirm und dunkler Fuß bilden unter den Vorhängen eine auffällige Masse; darunter liegt ein gemustertes Tuch auf dem Tisch. Diese wärmeren, dunkleren Formen unterscheiden sich deutlich von der blassen Figur am Fenster.
Ihre Position gibt dem Vordergrund Gewicht. Wir blicken an einem kräftigen Einrichtungsgegenstand vorbei, bevor wir die sitzende Frau erreichen. Die Lampe steht nah genug, um angeschnitten und teilweise schwer vom Schatten zu trennen zu sein. Dadurch ist die Position des Betrachters weniger offen als bei einer schlichten Frontalansicht des Sessels.
Unten rechts ragt die Rückenlehne eines weiteren Stuhls von außerhalb der Leinwand herein. Die visuelle Beschreibung des Hirshhorn bezeichnet ihn als Stuhl mit waagerechten Rückenstreben. [3] Seine schmaleren Holzformen liefern eine andere Art der Unterbrechung als Lampe und Polstersitz.
Die beiden Vordergrundmöbel schaffen zwischen sich einen Durchgang. Die Frau ist jenseits ihrer ungleichen Kanten weiter im Raum zu sehen. Die entstehende Tiefe beruht auf Überschneidung und teilweiser Verdeckung statt auf einem langen leeren Korridor ins Bild.
Die Tischdecke führt links eine kleinteiligere Oberfläche ein. Ihr Muster kann auffallen, ohne vollständig aufgelöst zu werden, und gibt dem dunkleren Vordergrund häusliche Details. Hopper hat den Raum nicht auf Körper und Fenster reduziert; gewöhnliche Möbel dürfen ihre Beziehung verkomplizieren.
Der grüne Boden und die rote Lampe
Eine leuchtend grüne Fläche unter den Füßen der Frau setzt nahe dem unteren rechten Bereich eine scharfe Note. Ihre Intensität unterscheidet sich vom tieferen Blau des Sessels und den gedämpfteren Vorhängen darüber. Dieser kleine sichtbare Bodenteil bringt Farbe in die Berührung des Körpers mit seiner Umgebung.
Die Lampe links bildet ein wärmeres Gegengewicht. Ihr dunkelroter Schirm ist viel breiter als die Schuhe, und das gemusterte Tuch darunter führt noch kleinere Farbwechsel ein. Diese Partien halten den Vordergrund aktiv, selbst wenn die Aufmerksamkeit zuerst auf Akt und Fenster fällt.
Die Wirkung beruht auf ihrer Trennung. Roter Schirm, blauer Bezug und grüner Boden verschmelzen nicht zu einer einzigen örtlichen Gruppe heller Gegenstände. Sie liegen in unterschiedlichen Tiefen und auf verschiedenen Bildseiten und geben dem Auge mehrere Wege durch einen ungleich beleuchteten Raum.
Das verändert auch den Eindruck eines vermeintlich kargen Hopper-Innenraums. Die Szene enthält unterschiedliche Textilien: hängende Vorhänge, gepolsterten Bezug und eine gemusterte Decke. Ihre Richtungen und Oberflächen geben dem Raum eine häusliche Eigenart, die über die einfache Verbindung von Figur und Öffnung hinausgeht.
Die vergleichsweise durchgehenden Hauttöne des Akts stehen zwischen diesen Materialien. Der Körper ist eigenständig, gehört aber zu einer Szene aus verschiedenen Arten von Weichheit, Muster und Licht. Farbe und Textur machen diese Zugehörigkeit sichtbar, ohne eine persönliche Biografie zu liefern.
Ansehen: Edward Hoppers Leben und Kunst
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Vorhänge, Kommode und gerahmtes Bild
Olivgrüne Vorhänge besetzen einen großen Teil des Hintergrunds. Ihre senkrechten Falten führen die Raumhöhe fort und schlucken dabei mehr Licht als der Fensterrahmen. Dieser Unterschied gibt der rechten Helligkeit einen dunkleren Rand.
Hinter dem blauen Sessel steht eine Kommode, darüber hängt ein kleines gerahmtes Bild. Ihre teilweise Verdeckung macht sie nachrangig, aber nicht unbedeutend. Die Kommode liefert eine weitere breite Waagerechte und eine Folge kleinerer Schubladenunterteilungen innerhalb der größeren Raumanordnung.
Das gerahmte Bild bleibt als Darstellung undeutlich. Seine Bedeutung liegt teilweise in seinem Ort: ein kleines dunkles Rechteck auf einer blasseren Wand über einem Möbelstück, das seinerseits von der sitzenden Figur und ihrem Sessel unterbrochen wird. Der Raum enthält mehrere ineinanderliegende Aufmerksamkeitsbereiche, von denen keiner eine vollständige Auskunft über seine Bewohnerin gibt.
Diese Hintergrundgegenstände lassen den Innenraum zudem weiter erscheinen als den um den Sessel sichtbaren Teil. Tisch, Vorhänge, Schubladen, Wandbild und zusätzlicher Sitz deuten auf einen Raum hin, der mehr dient als der einen gezeigten Haltung. Die Figur gehört zu einer möblierten Umgebung, deren andere Tätigkeiten außerhalb dieses Moments bleiben.
Eine genaue Stunde und ein unbestimmtes Leben
Der Titel ist ungewöhnlich bestimmt. Er bezeichnet eine Zeit am Vormittag, während das Bild die Person unbenannt und den Raum unverortet lässt. Die Genauigkeit lenkt die Aufmerksamkeit auf den Zustand des Tageslichts, statt einen vollständigen erzählerischen Zeitplan zu liefern.
Die bestimmten Gegenstände des Gemäldes lassen sich verstehen, ohne diese Möglichkeiten aufzulösen. Schuhe, Sessel, Lampe und Kommode bestimmen eine gewöhnliche häusliche Umgebung; die Anordnung heller und dunkler Flächen gibt ihr Kraft. Hopper macht den Raum klar genug, um ihn in der Vorstellung zu bewohnen, und hält zugleich die Informationen zurück, die ihn zu einer biografischen Episode machen würden.
Carol Troyen stellt Elf Uhr vormittags in eine längere Folge von Hoppers Figuren an Fenstern und verbindet es mit intimen Radierungen wie Evening Wind. Ihre Darstellung betont die Spannung zwischen einem einschließenden Raum und den vom Draußen nahegelegten Möglichkeiten. [4] Diese Deutung gründet in einer wiederkehrenden räumlichen Beziehung statt in einer nachgewiesenen privaten Geschichte dieses Modells.

Vergleich: Evening Wind, 1921.
Eine spätere Fotografie in einem anderen Raum
Lee Friedlanders Las Vegas, auf 1970 datiert, stellt eine teilweise unbekleidete Frau in ein Rechteck starken Lichts an einer Schlafzimmerwand. Die Fraenkel Gallery nahm die Fotografie 2009 in ihre Ausstellung Edward Hopper & Company auf, die Hoppers Verhältnis zu den Wahrnehmungsweisen von acht Fotografen untersuchte. [5] Die Gegenüberstellung bietet einen späteren Ausgangspunkt zur erneuten Betrachtung von Elf Uhr vormittags.
Friedlanders Frau steht der Kamera zugewandt in Unterhose, die Arme hinter den Körper gezogen. Ihr Körper besetzt einen hellen Fleck, statt neben einem sichtbaren Fenster zu sitzen. Ein ungemachtes Bett füllt den unteren Vordergrund, und eine offene Tür links gibt einen weiteren dunklen Raum frei.
Das Licht macht es in der Fotografie schwierig, Körper und Wand überall gleichmäßig zu trennen. Helligkeit durchquert die Figur, während das Gesicht nahe dem oberen Rand der beleuchteten Fläche liegt. Bei Hopper geben das Vorbeugen und der blaue Sessel dem Akt einen anderen Umriss vor dem Licht. Die Lichtquelle wird von der Seite her erfasst, statt hauptsächlich als Rechteck hinter einer frontalen Figur dargestellt zu werden.
Beide Bilder bringen einen Betrachter in einen möblierten Raum, in dem persönliche Entblößung und gewöhnliche Gegenstände dieselbe Ansicht teilen. Die körperlichen Anordnungen bleiben dennoch verschieden. Friedlanders Figur nimmt durch ihre frontale Präsenz die Kamera zur Kenntnis; Hoppers Frau bleibt auf die Öffnung neben ihr ausgerichtet.
Die Fotografie enthält außerdem eine gerahmte Landschaft über dem Bett. Hopper zeigt über der Kommode ein kleineres gerahmtes Bild, dessen Motiv undeutlich bleibt. In beiden Innenräumen gibt es mehr zu sehen als den entblößten Körper, obwohl jene Nebenobjekte unterschiedlich genau beschrieben sind.
Das allgemeinere Einflussargument der Galerie beweist nicht, dass Friedlander gerade diese Leinwand neu schaffen wollte. Der Vergleich ist wertvoll, weil die Bilder verwandte Probleme unterschiedlich lösen: wo der Betrachter steht, wie eine Lichtfläche einen Körper durchquert und wie Möbel einem privaten Schauplatz Gewicht geben.
Von Rehn zum Hirshhorn
Die vom Museum dokumentierte Provenienz führt das Gemälde von Frank K. M. Rehns Galerie zu Joseph H. Hirshhorn am 11. September 1954 und anschließend zur Schenkung der Stiftung 1966. Die Ausstellungsgeschichte nennt einen früheren Auftritt 1927 in Rehns Schau der jüngsten Werke Hoppers. [1]
Diese Daten trennen Entstehung, frühe Ausstellung, Privatsammlung und Museumsschenkung. Die Leinwand von 1926 gehörte bereits zu Hoppers öffentlichem Werk, bevor Hirshhorn sie später erwarb. Weitere Auftritte umfassten die Whitney-Retrospektive 1950 und die große Hopper-Ausstellung 2007–08. [1]
Elf Uhr ohne sichtbare Uhr
Der Titel liefert eine bestimmte Zeit, die der Raum selbst nicht sichtbar durch eine auffällige Uhr verkündet. Wir sollen einem morgendlichen Lichtzustand begegnen, ohne einen Zeitplan der Tätigkeiten der Frau zu erhalten.
Diese Genauigkeit hat eine andere Funktion als eine Uhr im Restaurant oder Bahnhof. Nichts macht elf Uhr hier zu einer gemeinsamen Verabredung. Die Zeit gehört zuerst zur Identität des Bildes und gibt dem Gegensatz zwischen Fensterhelligkeit und möbliertem Schatten einen Platz im Tag.
Die Lampe mit rotem Schirm schärft diese Unterscheidung. Sie ist ein Gerät für eine andere Lichtquelle, doch das nachdrücklichste Licht der Szene kommt vom Fenster. Ein nach dem Schwinden des Tageslichts nützlicher Gegenstand bleibt an einem hellen Vormittag vorhanden. Der Raum enthält Ausstattung für mehr als die gerade benannte Stunde.
Kommode, Vorhänge und zweiter Stuhl wirken ähnlich auf unser Zeitempfinden. Sie deuten wiederholte Nutzung an, während der Körper in einer Haltung festgehalten wird. Dies ist ein Raum mit gewöhnlichem fortlaufendem Leben, aus dem der Titel einen Moment und der Rahmen einen Ausschnitt auswählt.
Die Bestimmtheit gehört daher verlässlicher zum Licht und zur Anordnung als zu einem vermuteten Ereignis. Wir können untersuchen, wie sich der Körper zu dieser Stunde neigt, wie das Fenster Farbe auffängt und wie der Vordergrund dunkel bleibt. Frühere und spätere Tätigkeiten der Person liegen außerhalb dieser genauen, aber begrenzten Ansicht.
Andere Figuren in umschlossenen Räumen
Summer Interior, von 1909, bringt eine teilweise bekleidete Figur neben der Bettkante nach unten. Ihr gebeugter Körper ist eng mit Bettzeug und Boden verschränkt. Elf Uhr vormittags gibt der Figur im blauen Sessel eine deutlicher bestimmte Stütze, während das Fenster eine stärkere Aufmerksamkeitsrichtung vorgibt.
In der 1921 entstandenen Radierung Evening Wind zieht ein Vorhang über einer am Bett knienden Frau vorbei. Die dunkle Kreuzschraffur und das weiße Papier der Grafik machen die Fensterbegegnung abrupter. Das Ölgemälde verteilt seine Kontraste auf eine vollständigere Gruppe farbiger Einrichtungsgegenstände.
Room in Brooklyn gibt einer mit dem Rücken zum Betrachter sitzenden Figur einen viel weiteren Blick durch eine Fenstergruppe. Hier begrenzen der nahe Rahmen und die Außenwand die Öffnung und halten den blauen Sessel und den entblößten Körper nahe ihrem Rand. Hopper macht aus diesem konzentrierten Zusammentreffen von Sitz, Mensch, Möbeln und Licht einen Vormittagsinnenraum.
Verzeichnis der Werke und Studien
Dieses recherchierte Verzeichnis enthält vollendete Werke und gesondert bestimmte Studien. Es ist kein vollständiges Werkverzeichnis. Verlinkte Titel öffnen die Artikel; nicht verlinkte Studien sind durch ihre Inventarnummern bestimmt. Aquarelle behalten ihre dokumentierten Techniken, und originale Druckgrafik bleibt von Reproduktionen unterschieden.
| Titel | Datum | Technik |
|---|---|---|
| (Bridge and Embankment) (70.1298) | 1906 | Öl auf Holz |
| (Jo Sketching at Good Harbor Beach) (70.1129) | 1923–1924 | Aquarell und Fabrikationskreide auf Papier |
| (Manhattan Bridge) (70.1098) | 1925–1926 | Aquarell und Grafitstift auf Papier |
| (Rooftops) (70.1114) | 1926 | Aquarell und Grafitstift auf Papier |
| (Seated Male Model, Bent Over) (70.1277) | um 1902–1903 | Öl auf Leinwand |
| (Self-Portrait) (70.1254) | 1903–1906 | Öl auf Leinwand |
| (Solitary Figure in a Theater) (70.1418) | um 1902–1904 | Öl auf Malplatte |
| 5 A.M. | 1937 | Öl auf Leinwand |
| Adam’s House | 1928 | Aquarell und Kohle auf Papier |
| American Village | 1912 | Öl auf Leinwand |
| Apartment Houses | 1923 | Öl auf Leinwand |
| Anfahrt in eine Stadt | 1946 | Öl auf Leinwand |
| August in der Stadt | 1945 | Öl auf Leinwand |
| Automat | 1927 | Öl auf Leinwand |
| Barber Shop | 1931 | Öl auf Leinwand |
| Blackwell’s Island | 1928 | Öl auf Leinwand |
| Brücke an der Seine | 1909 | Öl auf Leinwand |
| Reitweg | 1939 | Öl auf Leinwand |
| Burly Cobb's House South Truro | 1930–1933 | Öl auf Leinwand |
| Abend in Cape Cod | 1939 | Öl auf Leinwand |
| Morgen in Cape Cod | 1950 | Öl auf Leinwand |
| Sitzwagen (Chair Car) | 1965 | Öl auf Leinwand |
| Chop Suey | 1929 | Öl auf Leinwand |
| Großstadtdächer | 1932 | Öl auf Leinwand |
| Station der Küstenwache | 1929 | Öl auf Leinwand |
| Abteil C, Wagen 293 | 1938 | Öl auf Leinwand |
| Konferenz bei Nacht | 1949 | Öl auf Leinwand |
| Corn Hill | 1930 | Öl auf Leinwand |
| Morgendämmerung in Pennsylvania | 1942 | Öl auf Leinwand |
| Drug Store | 1927 | Öl auf Leinwand |
| Früher Sonntagmorgen | 1930 | Öl auf Leinwand |
| East Side Interior (70.1020) | 1922 | Etching |
| East Wind Over Weehawken | 1934 | Öl auf Leinwand |
| El Palacio | 1946 | Aquarell und Grafitstift auf Papier |
| Elf Uhr vormittags | 1926 | Öl auf Leinwand |
| Evening Wind | 1921 | Radierung |
| Exkursion in die Philosophie | 1959 | Öl auf Leinwand |
| First Row Orchestra | 1951 | Öl auf Leinwand |
| Freight Car at Truro | 1931 | Aquarell über Grafit auf Papier |
| Benzin | 1940 | Öl auf Leinwand |
| Girl at a Sewing Machine | um 1921 | Öl auf Leinwand |
| Gloucester Harbor | 1912 | Öl auf Leinwand |
| Ground Swell | 1939 | Öl auf Leinwand |
| Haskell's House | 1924 | Aquarell über Grafit auf Karton |
| High Noon | 1949 | Öl auf Leinwand |
| Hill and Houses Cape Elizabeth Maine | 1927 | Aquarell über Grafitstift |
| Hills South Truro | 1930 | Öl auf Leinwand |
| Hotel by a Railroad | 1952 | Öl auf Leinwand |
| Hotel Lobby | 1943 | Öl auf Leinwand |
| Hotelzimmer | 1931 | Öl auf Leinwand |
| Hotel Window | 1955 | Öl auf Leinwand |
| Haus am Bahndamm | 1925 | Öl auf Leinwand |
| House by the Squam River | 1926 | Aquarell über Grafit auf Papier |
| Le Bistro (The Wine Shop) | 1909 | Öl auf Leinwand |
| Le Pont des Arts | 1907 | Öl auf Leinwand |
| Le Pont Royal | 1909 | Öl auf Leinwand |
| Le Quai des Grands Augustins | 1909 | Öl auf Leinwand |
| Lighthouse and Buildings Portland Head | 1927 | Aquarell über Grafitstift auf Papier |
| Lighthouse Hill | 1927 | Ölgemälde |
| Manhattan Bridge Loop | 1928 | Öl auf Leinwand |
| Model Sitting | um 1902 | Ölgemälde; Bildträger nicht festgelegt |
| Morgensonne | 1952 | Öl auf Leinwand |
| New York Movie | 1939 | Öl auf Leinwand |
| New York New Haven and Hartford | 1931 | Öl auf Leinwand |
| New York Office | 1962 | Öl auf Leinwand |
| New York Pavements | 1924–1925 | Öl auf Leinwand |
| New York Restaurant | um 1922 | Öl auf Leinwand |
| Night Windows | 1928 | Öl auf Leinwand |
| Nighthawks | 1942 | Öl auf Leinwand |
| October on Cape Cod | 1946 | Öl auf Leinwand |
| Office at Night | 1940 | Öl auf Leinwand |
| Office in a Small City | 1953 | Öl auf Leinwand |
| Pennsylvania Coal Town | 1947 | Öl auf Leinwand |
| Menschen in der Sonne | 1960 | Öl auf Leinwand |
| Porträt von Orleans | 1950 | Öl auf Leinwand |
| Queensborough Bridge | 1913 | Öl auf Leinwand |
| Bahndamm bei Sonnenuntergang | 1929 | Öl auf Leinwand |
| Railroad Train | 1908 | Öl auf Leinwand |
| Straße in Maine | 1914 | Öl auf Leinwand |
| Room in Brooklyn | 1932 | Öl auf Leinwand |
| Room in New York | 1932 | Öl auf Leinwand |
| Zimmer am Meer | 1951 | Öl auf Leinwand |
| Zimmer für Touristen | 1945 | Öl auf Leinwand |
| Route 6 Eastham | 1941 | Öl auf Leinwand |
| Zweiter Stock im Sonnenlicht | 1960 | Öl auf Leinwand |
| Selbstbildnis | 1925–1930 | Öl auf Leinwand |
| Self-Portrait with Hat (70.1903) | um 1918, posthumer Druck | Kaltnadelradierung |
| Seven A.M. | 1948 | Öl auf Leinwand |
| Soir Bleu | 1914 | Öl auf Leinwand |
| South Carolina Morning | 1955 | Öl auf Leinwand |
| Stairway at 48 Rue de Lille Paris | 1906 | Öl auf Holz |
| Studie zu 5 A.M. (70.153) | 1937 | Fabrikationskreide auf Papier |
| Studie zu 5 A.M. (70.429) | 1937 | Fabrikationskreide und Grafitstift auf Papier |
| Studie zu Approaching a City (70.869) | 1946 | Fabrikationskreide und Kohle auf Papier |
| Studie zu August in the City (70.158a-b) | 1945 | Fabrikationskreide auf Papier |
| Studie zu August in the City (70.159) | 1945 | Fabrikationskreide auf Papier |
| Studie zu Bridle Path (70.220) | 1939 | Fabrikationskreide auf Papier |
| Studie zu Bridle Path (70.235) | 1939 | Fabrikationskreide auf Papier |
| Studie zu Compartment C, Car 293 (70.430) | 1938 | Fabrikationskreide auf Papier |
| Studie zu Compartment C, Car 293 (70.431a-b) | 1938 | Fabrikationskreide und Kohle auf Papier |
| Studie zu Conference at Night (70.170) | 1949 | Fabrikationskreide auf Papier (Vorderseite); Schreibmaschinentinte auf Papier (Rückseite) |
| Studie zu Conference at Night (70.174) | 1949 | Fabrikationskreide auf Papier (Vorderseite); Schreibmaschinentinte auf Papier (Rückseite) |
| Studie zu East Wind over Weehawken (70.249) | 1934 | Grafitstift auf Papier |
| Studie zu East Wind over Weehawken (70.252) | 1934 | Fabrikationskreide und Kohle auf Papier |
| Studie zu Evening Wind (70.343a-b) | 1921 | Fabrikationskreide auf Papier |
| Studie zu First Row Orchestra (70.841) | 1951 | Fabrikationskreide und Kohle auf Papier |
| Studie zu Gas (70.263) | 1940 | Fabrikationskreide auf Papier |
| Studie zu Ground Swell (70.339) | 1939 | Fabrikationskreide, Kohle und Grafitstift auf Papier |
| Studie zu Hotel by a Railroad (70.199) | 1952 | Fabrikationskreide auf Papier |
| Studie zu Hotel by a Railroad (70.427) | 1952 | Fabrikationskreide auf Papier |
| Studie zu Hotel by a Railroad (70.428) | 1952 | Fabrikationskreide auf Papier |
| Studie zu Hotel Lobby (70.117) | 1942 | Fabrikationskreide und Grafitstift auf Papier |
| Studie zu Hotel Lobby (70.839) | 1942 | Fabrikationskreide und Kohle auf Papier |
| Studie zu Hotel Window (70.161) | 1955 | Fabrikationskreide, Grafitstift und Farbstift auf Papier |
| Studie zu Morning Sun (70.243) | 1952 | Fabrikationskreide auf Papier |
| Studie zu Morning Sun (70.244) | 1952 | Fabrikationskreide auf Papier |
| Studie zu Morning Sun (70.290) | 1952 | Fabrikationskreide auf Papier |
| Studie zu Morning Sun (70.291) | 1952 | Fabrikationskreide und Grafitstift auf Papier |
| Studie zu New York Movie (70.273) | 1939 | Fabrikationskreide auf Papier |
| Studie zu New York Movie (70.274a-b) | 1938 oder 1939 | Fabrikationskreide und Kohle auf Papier (Vorderseite); Fabrikationskreide auf Papier (Rückseite) |
| Studie zu New York Movie (70.455) | 1939 | Fabrikationskreide und Kohle auf Papier |
| Studie zu New York Office (70.822) | 1962 | Fabrikationskreide auf Papier |
| Studie zu Nighthawks (70.192) | 1941 oder 1942 | Fabrikationskreide auf Papier |
| Studie zu Nighthawks (70.193) | 1941 oder 1942 | Fabrikationskreide auf Papier |
| Studie zu Office at Night (70.340) | 1940 | Fabrikationskreide und Kohle auf Papier |
| Studie zu Office at Night (70.341) | 1940 | Fabrikationskreide und Grafitstift auf Papier |
| Studie zu Pennsylvania Coal Town (70.198) | 1947 | Fabrikationskreide auf Papier |
| Studie zu Pennsylvania Coal Town (70.229) | 1947 | Fabrikationskreide und Kohle auf Papier |
| Studie zu Rooms for Tourists (70.438) | 1945 | Fabrikationskreide und Kohle auf Papier |
| Studie zu Rooms for Tourists (70.848) | 1945 | Fabrikationskreide und Kohle auf Papier |
| Studie zu Route 6, Eastham (70.369) | 1941 | Fabrikationskreide und Grafitstift auf Papier |
| Studie zu Route 6, Eastham (70.854) | 1941 | Fabrikationskreide und Grafitstift auf Papier |
| Studie zu South Carolina Morning (70.162a-b) | 1955 | Fabrikationskreide auf Papier (Vorder- und Rückseite) |
| Studie zu The Sheridan Theatre (70.969) | 1937 | Grafitstift auf Papier |
| Studie zu Two on the Aisle (70.128) | 1927 | Fabrikationskreide auf Papier |
| Studie zu Two on the Aisle (70.129) | 1927 | Fabrikationskreide auf Papier |
| Studie zu Yawl Riding a Swell (70.439) | 1935 | Fabrikationskreide und Grafitstift auf Papier |
| Sommerabend | 1947 | Öl auf Leinwand |
| Summer Interior | 1909 | Öl auf Leinwand |
| Sonne in einem leeren Raum | 1963 | Öl auf Leinwand |
| Sunlight in a Cafeteria | 1958 | Öl auf Leinwand |
| Sonne auf Brownstones | 1956 | Öl auf Leinwand |
| Tische für Damen | 1930 | Öl auf Leinwand |
| Die Schmuggler | 1925 | Öl auf Leinwand |
| The Camel's Hump | 1931 | Öl auf Leinwand |
| The Circle Theatre | 1936 | Öl auf Leinwand |
| The City | 1927 | Öl auf Leinwand |
| The Lighthouse at Two Lights | 1929 | Öl auf Leinwand |
| Die lange Etappe | 1935 | Öl auf Leinwand |
| The Mansard Roof | 1923 | Aquarell über Grafit auf Papier |
| Das Sheridan-Kino | 1937 | Öl auf Leinwand |
| Tramp Steamer | 1908 | Öl auf Leinwand |
| Two Comedians | 1966 | Öl auf Leinwand |
| Two on the Aisle | 1927 | Öl auf Leinwand |
| Valley of the Seine | 1909 | Öl auf Leinwand |
| Western Motel | 1957 | Öl auf Leinwand |
Häufige Fragen
Edward Hopper schuf Elf Uhr vormittags 1926. [1]
Die dokumentierte Technik ist Öl auf Leinwand. [1]
Eine nackte Frau sitzt in einem tiefblauen Sessel neben einem großen Fenster. Sie beugt sich vor, die Ellbogen nahe den Knien und die Hände zusammengeführt, während langes Haar einen Großteil ihres Gesichts verdeckt. Eine Lampe mit rotem Schirm besetzt den dunkleren Vordergrund links; rechts ragt ein Teil eines weiteren Stuhls herein. In Edward Hoppers Elf Uhr vormittags fällt helles Tageslicht in einen möblierten Raum, dessen umgebende Schatten beträchtlich bleiben.
Diskussion
Betrachten Sie die in Elf Uhr vormittags besprochenen Bilder und Gedanken erneut. Diese redaktionellen Fragen laden zu eigenen Beobachtungen ein.
Beobachtungen der Leser
Welche Grenze, Geste oder Lichtveränderung fällt Ihnen zuerst auf in Elf Uhr vormittags?
Vergleichen Sie Morgensonne mit Elf Uhr vormittags. Welcher sichtbare Unterschied ist für Ihre Deutung am wichtigsten?
Welches Detail würden Sie nach der Lektüre von „Das Fenster als Grenze“ erneut betrachten?
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Quellen
- Hirshhorn Museum and Sculpture Garden, Smithsonian Institution, Eleven A.M., 1926, Inventarnummer 66.2504; Objekteintrag, Provenienz und Ausstellungsgeschichte. Technik, Maße und Schenkungsvermerk stehen auch im Smithsonian-Sammlungskatalog. Quelle 1 ansehen. Quelle 2 ansehen.
- Bowdoin College Museum of Art, Creeping Pavement: Depictions of an Urbanizing America, illustrierte Werkbeschriftungen, 9. April 2021–30. Januar 2022, S. 5; John Sloan, A Window on the Street, 1912, Inventarnummer 1961.50, Vermächtnis von George Otis Hamlin. Vollständige Reproduktion und Beschriftung betrachtet. Quelle ansehen.
- Hirshhorn Museum and Sculpture Garden, Revolutions: Art from the Hirshhorn Collection, 1860–1960, barrierefreie Begleitbroschüre, 2024, S. 33, Eleven A.M., visuelle Beschreibung, auch im Smithsonian-Objekteintrag wiedergegeben.
- Carol Troyen, “Dramas of the human predicament”: Edward Hopper's Prints, Notes from a Scholar, Menconi+Schoelkopf, ohne Datum, S. 8–9, besonders Abb. 13 und der Fenstervergleich zwischen Druckgrafik und Gemälde. Quelle ansehen.
- Fraenkel Gallery, Edward Hopper & Company, 5. März–2. Mai 2009; vollständige Ausstellungsdarstellung und reproduzierte Fotografie von Lee Friedlander, Las Vegas, 1970, Gelatinesilberabzug. Die Fotografie wurde für den visuellen Vergleich betrachtet; eine bestimmte Kopie wird nicht behauptet. Quelle ansehen.
- Sammlungs- oder Katalogeintrag, American Village, 1912; Technik und Identität wie im verlinkten Artikel erläutert. Quelle ansehen.
- Sammlungs- oder Katalogeintrag, Soir Bleu, 1914; Technik und Identität wie im verlinkten Artikel erläutert. Quelle ansehen.
- Sammlungs- oder Katalogeintrag, House by the Railroad, 1925; Technik und Identität wie im verlinkten Artikel erläutert. Quelle ansehen.
- Sammlungs- oder Katalogeintrag, Automat, 1927; Technik und Identität wie im verlinkten Artikel erläutert. Quelle ansehen.
- Sammlungs- oder Katalogeintrag, Early Sunday Morning, 1930; Technik und Identität wie im verlinkten Artikel erläutert. Quelle ansehen.
- Sammlungs- oder Katalogeintrag, New York Movie, 1939; Technik und Identität wie im verlinkten Artikel erläutert. Quelle ansehen.
- Sammlungs- oder Katalogeintrag, Nighthawks, 1942; Technik und Identität wie im verlinkten Artikel erläutert. Quelle ansehen.
- Sammlungs- oder Katalogeintrag, Morning Sun, 1952; Technik und Identität wie im verlinkten Artikel erläutert. Quelle ansehen.
- Sammlungs- oder Katalogeintrag, Second Story Sunlight, 1960; Technik und Identität wie im verlinkten Artikel erläutert. Quelle ansehen.
- Sammlungs- oder Katalogeintrag, Two Comedians, 1966; Technik und Identität wie im verlinkten Artikel erläutert. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Route 6, Eastham, 1941, Zugangsnummer 70.854; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Conference at Night, 1949, Zugangsnummer 70.170; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for First Row Orchestra, 1951, Zugangsnummer 70.841; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, (Bridge and Embankment), 1906, Zugangsnummer 70.1298; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, (Seated Male Model, Bent Over), um 1902–1903, Zugangsnummer 70.1277; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Morning Sun, 1952, Zugangsnummer 70.244; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Morning Sun, 1952, Zugangsnummer 70.243; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Two on the Aisle, 1927, Zugangsnummer 70.128; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for New York Office, 1962, Zugangsnummer 70.822; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Two on the Aisle, 1927, Zugangsnummer 70.129; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Pennsylvania Coal Town, 1947, Zugangsnummer 70.229; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, (Rooftops), 1926, Zugangsnummer 70.1114; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for South Carolina Morning, 1955, Zugangsnummer 70.162a-b; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, (Self-Portrait), 1903–1906, Zugangsnummer 70.1254; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, (Manhattan Bridge), 1925–1926, Zugangsnummer 70.1098; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, (Solitary Figure in a Theater), um 1902–1904, Zugangsnummer 70.1418; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Approaching a City, 1946, Zugangsnummer 70.869; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for August in the City, 1945, Zugangsnummer 70.159; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Compartment C, Car 293, 1938, Zugangsnummer 70.430; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Compartment C, Car 293, 1938, Zugangsnummer 70.431a-b; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for East Wind over Weehawken, 1934, Zugangsnummer 70.252; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for East Wind over Weehawken, 1934, Zugangsnummer 70.249; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Evening Wind, 1921, Zugangsnummer 70.343a-b; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for The Sheridan Theatre, 1937, Zugangsnummer 70.969; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for New York Movie, 1939, Zugangsnummer 70.455; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for New York Movie, 1939, Zugangsnummer 70.273; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for New York Movie, 1938 oder 1939, Zugangsnummer 70.274a-b; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for 5 A.M., 1937, Zugangsnummer 70.153; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for 5 A.M., 1937, Zugangsnummer 70.429; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, (Jo Sketching at Good Harbor Beach), 1923–1924, Zugangsnummer 70.1129; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for August in the City, 1945, Zugangsnummer 70.158a-b; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Morning Sun, 1952, Zugangsnummer 70.291; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Morning Sun, 1952, Zugangsnummer 70.290; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Office at Night, 1940, Zugangsnummer 70.340; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Office at Night, 1940, Zugangsnummer 70.341; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Hotel by a Railroad, 1952, Zugangsnummer 70.427; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Hotel by a Railroad, 1952, Zugangsnummer 70.199; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Hotel by a Railroad, 1952, Zugangsnummer 70.428; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Hotel Lobby, 1942, Zugangsnummer 70.117; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Hotel Lobby, 1942, Zugangsnummer 70.839; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Conference at Night, 1949, Zugangsnummer 70.174; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Hotel Window, 1955, Zugangsnummer 70.161; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Pennsylvania Coal Town, 1947, Zugangsnummer 70.198; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Route 6, Eastham, 1941, Zugangsnummer 70.369; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Bridle Path, 1939, Zugangsnummer 70.220; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Bridle Path, 1939, Zugangsnummer 70.235; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Ground Swell, 1939, Zugangsnummer 70.339; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Yawl Riding a Swell, 1935, Zugangsnummer 70.439; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Rooms for Tourists, 1945, Zugangsnummer 70.848; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Rooms for Tourists, 1945, Zugangsnummer 70.438; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Nighthawks, 1941 oder 1942, Zugangsnummer 70.193; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Nighthawks, 1941 oder 1942, Zugangsnummer 70.192; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Study for Gas, 1940, Zugangsnummer 70.263; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, Self-Portrait with Hat, um 1918, posthumer Druck, Zugangsnummer 70.1903; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Whitney Museum of American Art, East Side Interior, 1922, Zugangsnummer 70.1020; Eintrag zum genauen Objekt. Quelle ansehen.
- Art Institute of Chicago, Selected Chronology for Edward Hopper; Chronologie von Ausbildung, Reisen, Ausstellungen sowie New York und Truro. Quelle ansehen.
- Emily C. Burns, Spectral figures: Edward Hopper’s empty Paris, Kapitel 5 in Empty Spaces: Confronting Emptiness in National, Cultural and Urban Histories, 2019; vollständiges Kapitel samt Anmerkungen konsultiert. Quelle ansehen.
- Charles Brock, Regionalism and Folk Art, National Gallery of Art; vollständiger Essay und beide Anmerkungen konsultiert. Quelle ansehen.



